Geschichte des Informatik-Biber

Im Rahmen des Informatikjahrs 2006 wurde der Informatik-Biber als gemeinsame Initiative des
Bundeswettbewerbs Informatik und des Arbeitsbereichs Didaktik der Informatik der Universität Münster erstmals in Deutschland durchgeführt.
Der Informatik-Biber ist Teil der internationalen Initiative "
Bebras International Contest on Informatics and Computer Fluency", der neben Deutschland inzwischen viele andere Länder angehören – darunter Lettland, Niederlande und die Slowakei.

Bebras wurde 2004 in Litauen ins Leben gerufen und folgt einem ähnlichen Ansatz wie der Mathematik-Wettbewerb "Känguru": Kurze und schnell innerhalb einer begrenzten Zeit zu beantwortende Fragen, internationale Durchführung sowie Aufgaben, die inhaltlich zwischen den beteiligten Ländern abgestimmt werden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an Informatik durch eine erste attraktive Begegnung mit den Konzepten dieses Faches zu wecken. Jugendliche werden angeregt, aktiver und bewusster mit Informationstechnik umzugehen. Sie erfahren, wie die Informatik alle Bereiche des Alltags durchdringt und wie vielseitig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind. Damit will der Informatik-Biber dazu beitragen, die Attraktivität des Fachs Informatik sowie seinen Anteil im Schulunterricht zu steigern. 2016 war ein Rekordjahr: 290.808 Schülerinnen und Schülern aus 1.749 Schulen biberten mit - so viele wie noch nie.