Ergänzungsfächer

Information zum Ergänzungsstundenmodell

Mit Beginn der 8. Klasse wird die Stundentafel erweitert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Unterricht im Bereich der Ergänzungsstunden.
Die Prüfungsordnung (APO-SI) gibt in den Paragrafen 3 und 19 vor, wie die Ergänzungsstunden zu verwenden sind.
Die Ergänzungsstunden dienen der differenzierten Förderung innerhalb des Klassenverbandes sowie in anderen Lerngruppen. Mindestens fünf Ergänzungsstunden sollen für die individuelle Förderung eingesetzt werden (§3). Sie werden vorrangig für einen oder mehrere der folgenden Zwecke verwendet:
1. für die Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik, dem Lernbereich Naturwissenschaften, den Fremdsprachen und dem Fach des Wahlpflichtunterrichts,
2. für eine weitere Fremdsprache,
3. für erweiterte Angebote in den Fächern der Stundentafel,
4. für berufsorientierende Angebote und für Fächer oder Fächerkombinationen im mathematisch naturwissenschaftlichen und im gesellschaftswissenschaftlich wirtschaftlichen Schwerpunkt; Schulen mit einem künstlerischen Profil können außerdem Fächer oder Fächerkombinationen im künstlerischen Schwerpunkt anbieten.

Die Schülerinnen und Schüler wählen zwischen zwei Möglichkeiten, die nicht miteinander gekoppelt werden können.

1. Möglichkeit:
Für Schülerinnen und Schüler, die gerne Sprachen lernen und den Besuch der gymnasialen Oberstufe anstreben, empfiehlt es sich ab Klasse 8 Französisch zu wählen. Sie haben in Klasse 8, 9 und 10 drei Stunden Unterricht in der neuen Fremdsprache.


2. Möglichkeit:
Alle anderen Schülerinnen und Schüler haben in den Jahrgängen 8 bis 10 jeweils zwei Wochenstunden Ergänzungsstundenunterricht. Für den 8. Jahrgang und 9. Jahrgang wählen sie einen zweistündigen Kurs aus den vorgestellten inhaltlichen Angeboten, die auf die Anforderungen der Prüfungsordnung abgestimmt sind. Des Weiteren nehmen sie im 8. Jahrgang an einem Förderunterricht teil mit dem Ziel, die Lernstanderhebung in Klasse 8 gut bestehen zu können. Die Zuweisung erfolgt über die Zeugniskonferenzen. Im 10. Jahrgang wird das inhaltliche Angebot voraussichtlich aus Jahrgang 9 zweistündig fortgeführt. Außerdem nehmen die Schülerinnen und Schüler an abschlussbezogenen Förderangeboten oder an einem Vorbereitungsangebot auf die gymnasiale Oberstufe (einstündig) teil.

  • Europa - Genau wie du?!

    Europa – Genau wie du?!

    Wenn du Lust hast, den Europatag als Schulfest zu organisieren, internationale Kontakte aufzubauen und zu pflegen und mit Kindern aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten und dich mit Englisch auszutauschen magst, dann ist „Europa - Genau wie du?!“ die richtige AG für dich. Du bist in einem Team, das sich mit den europäischen Nachbarn in Verbindung setzt. Das Telefon ist out - der Video-Livechat ist in! Wir werden gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus dem europäischen Ausland Projekte entwickeln und umsetzen. Dabei ist euer Ideenreichtum gefragt.

    Planung des Europatag 2018

    Wir vermarkten gemeinsam unsere eigenen Produkte in einem eigenen Shop. Die Vermarktung unserer Produkte wird durch euch gestaltet und umgesetzt. Ein erstes Produkt, der Europatag-Marktstand, ist schon fertig und wird jetzt schon von Unternehmen in Heek und Umgebung für Ihre Veranstaltungen angefragt. Wir bereiten gemeinsam den Europatag 2018 - Markt der Kulturen vor. Dazu laden wir Frau Haug, eine ehemalige Europaabgeordnete, ein, um mit ihr gemeinsam Ideen für den nächsten Europatag 2018 zu entwickeln. Sie kann uns sicherlich auch viele interessante Geschichten über ihre Zeit im Europäischen Parlament erzählen.

  • Französisch

    Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben im Rahmen des Angebotes unserer Ergänzungsstunden die Möglichkeit das Fach Französisch für sie als 2. bzw. 3. Fremdsprache zu wählen.
    Die Wahl dieser Fremdsprache bietet ihnen Vieles, u.a. ermöglicht ihnen die erfolgreiche Teilnahme langfristig bessere Voraussetzungen zum
    Zugang und zur Bewältigung der gymnasialen Oberstufe.
    Darüber hinaus erwerben sie die Fähigkeit, in einer der Sprachen unserer Nachbarländer zu kommunizieren und auf diese Weise
    reale Sprachanlässe zu bewältigen: im Urlaub, bei Sprachreisen, bei Begegnungen mit Franzosen oder französischsprachigen Personen oder auch später in beruflichen Zusammenhängen.

  • Schulsanitätsdienst

    Schulsanitäter/innen in der Kreuzschule
    Alle Schüler/innen, die im Schulsanitätsdienst mitarbeiten wollen, erhalten zu Beginn eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Die Schüler/innen lernen die Übernahme von Verantwortung gegenüber anderen Schüler/innen. Die Schüler/innen lernen das gezielte Vorgehen bei kleineren Verletzungen und Erkrankungen, aber auch in Notfallsituationen. Natürlich werden sie in Notfallsituationen nicht alleine gelassen, sondern von den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern unterstützt.

    • In den Unterrichtsstunden werden weitere Themenschwerpunkte sein:
    • Erste Hilfe als Bestandteil der Gesundheitserziehung
    • im Team arbeiten
    • helfen ist mehr als Pflaster kleben (soziale Dienste - Lebenssituationen anderer Menschen kennenlernen)
    • weiterführende Ausbildung zum Sanitäter
    • Berufsorientierung / Berufe im medizinischen und sozialen Sektor
    • Besuch der Rettungswache in Heek
    • Die Kreuzschule arbeitet mit dem Malteser-Hilfsdienst zusammen.
    • Die Kinder müssen aber kein Mitglied bei den Maltesern werden.

    Die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes im Überblick:
    • Erstversorgung bei Unfällen, plötzlichen Erkrankungen und Vergiftungen usw.
    • Betreuung von erkrankten oder verletzten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes
    • Bereitschaftsdienst (Abrufbereitschaft) während der Unterrichtszeit
    • Betreuung verletzter oder erkrankter Schülerinnen und Schüler in den Pausen
    • Sanitätsdienstliche Betreuung von Schulsportfesten und Schulveranstaltungen
    • Regelmäßige Überprüfung und Ergänzung des Erste Hilfe-Materials in den Fachbereichen und Sporthallen sowie des Schulsanitätsdienst-Materials
    • Unterstützung bei Projekttagen, Wandertagen, Unterrichtsprojekten usw.
    • Mitwirkung bei der Unfallverhütung an der Schule

  • Sporthelfer

    Das Angebot „Sporthelfer“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die daran interessiert sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche anzubieten und zu betreuen.
    Sporthelfer sind sportbegeisterte Jugendliche, die ihren Spaß am Sporttreiben gerne ihren Mitschülern näherbringen wollen. Sie sind bereit, für andere Verantwortung zu übernehmen und diese Aufgabe gewissenhaft auszuüben. Die Selbstständigkeitsförderung und aktive Mitgestaltung am Schulleben stehen dabei im Vordergrund.
    Sporthelfer unterstützen regelmäßig bei der Durchführung von Schulsportfesten wie zum Beispiel die Bundesjugendspiele. Sie dürfen aktive Pausenangebote im Bereich Sport anbieten.

    Durch die Ausbildung „Sporthelfer“ haben die Schülerinnen und Schüler die Chance Sportangebote selbst anzuleiten. Dadurch sammeln sie mit viel Spaß wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche Entwicklung, auf die sie in ihrem weiteren Leben zurückgreifen können (wie z.B. vor Gruppen sprechen).
    Darüber hinaus werden durch die Ausbildung die zusätzlichen Qualifikationen „Gruppenhelfer I“ erworben. Dies kann Jugendlichen mit Interesse an einer Übungsleiter oder Trainertätigkeit in einem Verein als möglichen Einstieg dienen.

  • Tutoren der „Kleinen Forscher“

    Das Angebot „Tutoren der kleine Forscher“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, die sich für naturwissenschaften begeistern können und gerne jüngeren Kindern (4. Klasse) helfen die Welt zu verstehen. Die Forscher-Tutoren sind Jugendliche, die Freude an naturwissenschaftlichen Untersuchungen und an der Auseinandersetzung mit Fachlichen Inhalten in Literaturform haben. Sie wollen ihre Begeisterung für die Naturwissenschaften und das experimentelle Arbeiten an jüngere Kinder weitergeben und ihnen das Wissen und den Umgang mit Versuchsmaterialien näherbringen.

    Die Forscher-Tutoren sind bereit, sich in die Hintergründe naturwissenschaftlicher Phänomene gewissenhaft einzuarbeiten und sie kindgerecht in kreativ gestaltete Lernaufgaben umzusetzen. Hierzu müssen sie sich vertieftes naturwissenschaftliches Wissen aneignen und in altersgerechte Versuche und bildhafte Darstellungsform umarbeiten. An drei Terminen im Jahr begleiten und betreuen die Forscher-Tutoren jüngere Kinder bei ihren Erfahrungen mit den vorbereiteten Lernmaterialien.

    Die Tutoren eignen sich hierdurch detaillierteres Wissen zu ausgewählten naturwissenschaftlichen Themen an und üben sich gleichzeitig im naturwissenschaftlichen Arbeiten, in der Übernahme von Verantwortung und im Umgang mit jüngeren Kindern. Die Forscher-Tutoren vertiefen ihre fachliche Kompetenzen und erweitern ihre Sozialkompetenz.